B i o g r a f i e n
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Die österreichische Sängerin erhielt früh Violin-, Cello-, Klavier- und Gesangsunterricht. Ihr Repertoire reicht von Alter bis zu Zeitgenössischer Musik, während sie auch als Pop- und Jazzsängerin auftritt. Jüngster Höhepunkt ist ihr Debut-Album SOAKED IN COLOUR (Von Purcell bis Queen), begleitet von einem Cello-Quartett, welches mit einem Platz auf der Short List des OPUS Klassik sowie auf der Long List für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.
Es folgte die Verkörperung der „Euridice“ (L'Orfeo, C. Monteverdi) unter der Leitung von René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester in der Philharmonie Berlin, Philharmonie Paris, Gran Teatre del Liceu Barcelona und dem Konzerthaus Freiburg sowie ihr Debut als "Ninfa" in Monteverdis Orfeo am Opernhaus Zürich unter Ottavio Dantone.
Weitere Highlights sind ihre Lied-Tournéen durch Saudi-Arabien, USA und Kanada, ihre Debüts als Alt- sowie Sopran-Solistin in Mahlers 3. und 4. Sinfonie, das Alt-Solo in Händels Messiah und Mendelssohns Elias, ihr Sopran-Solo in Schönbergs Streichquartett No. 2 in der Tonhalle Zürich und diversen Festivals sowie eine Uraufführung eines zeitgenössischen Werkes im Konserthuset Stockholm und am Time of Music- Festival in Vitasaari/Finnland.
Weiters war sie unter anderem zu Gast im Auditori Barcelona, Wiener Konzerthaus, Tonhalle Zürich, Tonhalle St. Gallen, Festspielhaus Bregenz, Ruhrfestspielhaus, Grachtenfestival Amsterdam, Schubertiade Hohenems, Thüringer Bachwochen, Mozartfest Würzburg, Stresa Festival, Vaduz Classic, Davos Festival, Sofia Music Weeks, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Düsseldorf Festival, Beethovenfest Bonn, PODIUM Esslingen, Musique Cordiale Frankreich, Muse Salentine Festival.

Lukas Bolt wurde 1977 in Wil (SG) geboren. Nachdem er ein Primarlehrerdiplom vom Lehrerseminar Wattwil erworben hatte, absolvierte er ein Musikstudium im Hauptfach Klavier bei Wolfgang Sieber und Erna Ronca. Nach dieser Ausbildung hat er im Bereich der Schulbildung und Musik gearbeitet, unter anderem als Fachlehrer und Klavierlehrer und als Leiter von Schülerbands und Chören.
Lukas Bolts vielfältige Fähigkeiten und Kenntnisse wurden durch ein Diplom in Kirchenmusik B mit Hauptfach Chorleitung von der Diözesanen Kirchenmusikschule des Bistums St. Gallen sowie durch ein Studium in Komposition bei Herrn T. Mattenberger in Ennenda erweitert. Seine Ausbildung setzte er fort und schärfte seine Fähigkeiten durch einen Master of Arts in Music Performance mit Schwerpunkt Kirchenmusik (Kantorat) und Chorleitung geistlich an der renommierten Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Prof. Markus Utz. Wichtige Impulse erhielt er im Gesangsunterricht bei Prof. Scot Weir und Prof. Roswitha Müller, bei welcher er immer noch regelmässig Stimmbildungsunterricht als ständige Weiterbildung nimmt.
Heute ist Lukas Bolt als Kantor der Evang.-ref. Kirchgemeinde Tablat St. Gallen verantwortlich für die gesamte musikalische Koordination der Kirchgemeinde, dazu gehören viele verschiedene Zusatzangebote wie Singwochen, Offene Singen, Offene Kantatenwochenenden, Projekte und Konzerte. Er leitet drei verschiedene Chöre (ensemble calmando, coro veloce & vokalensemble con passione) und das Streichorchester «archi lusingandi», welches mindestens einmal im Jahr auch in sinfonischer Besetzung als «archi lusingandi sinfonici» auftritt. Außerdem treibt er vermehrt eigene ausgesuchte Konzerte mit großen Projektchören und professionellen Orchestern voran. Dazu hat er den Verein «chorprojekte.com» gegründet, der schon nach kurzer Zeit einen guten Ruf in der Ostschweizer Chorlandschaft geniesst. Der St. Galler Chor stimmmix (seit 2004) und der Chorkreis St. Gallen (seit 2017) stehen ebenfalls unter seiner Leitung.
Lukas Bolt engagiert sich auch sehr stark im Verbandswesen. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung und dort für das Ressort "Musik" verantwortlich". Dem Appenzellischen Chorverband (ACHV) dient er als Kantonaldirigent und als Kursleiter für den Appenzeller- wie auch für den St. Galler Chorverband. Er war ein Mitglied in der Musikkommission für das Schweizerische Gesangsfestival '22 in Gossau (SGF'22) und durfte im Namen der SCV schon drei Songbooks herausgeben. Ausserdem ist er gerne und oft als Experte an Gesangsfesten und Juror bei Wettbewerben in der ganzen Schweiz tätig. Seit 2022 ist es Leiter des gesamten Expertenwesens in der Schweiz.
In der Vergangenheit war er Organisator der «Konzerte auf dem Hemberg» von 2013 bis 2019. Übergangsmässig war er für den St. Galler Domchor zuständig und gestaltete in dieser Funktion in der Kathedrale mehrere Gottesdienste an Ponitifikalämtern. Von 2017 bis 2020 leitete er den Toggenburger Jugendchor KlangArt.
