B i o g r a f i e n

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Die Altistin Barbara Erni erwarb an der Hochschule der Künste Bern bei Frieder Lang das Lehrdiplom für Gesang. Mit Erfolg schloss sie auch die weitere Ausbildung im Konzert- sowie im Opernfach bei Hanspeter Blochwitz und am Schweizer Opernstudio Biel ab. In Meisterkursen vertiefte sie ihre Studien und erhält gegenwärtig wichtige Impulse bei der Altistin Ingeborg Danz.

Als gefragte Konzertsängerin arbeitet Barbara Erni mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland zusammen, unter vielen andern mit capriccio barockorchester Basel, Sinfonie Orchester Biel Solothurn, Camerata Schweiz, Barockorchester l’Arco Hannover, Le Moment Baroque, Bach Ensemble Luzern, cantus firmusconsort Solothurn, Ensemble la fontaine, Die Freitagsakademie Bern, Bach- Collegium Bern und dem Orchester OPUS Bern. Im Rahmen der Bachwochen Stuttgart war sie 2011 und 2013 unter Helmut Rilling Solistin in Bachs Johannes- Passion sowie in der Matthäus-Passion. Auch am Theater Biel Solothurn war die Sängerin in verschiedenen Rollen präsent.

Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Werke vom Frühbarock bis zu zeitgenössischer Musik. So hat sich Barbara Erni einen ausgezeichneten Namen geschaffen durch ihre ausdrucksstarken Interpreta-tionen, sei das zum Beispiel in den Passionen, der h-Moll-Messe oder dem Weihnachtsoratorium von Bach, in Händels Messiah, in Elias von Mendelssohn, in der Petite Messe solennelle von Rossini oder auch in der Misa a Buenos Aires des argentinisches Komponisten Martin Palmeri. Ihre modulations-fähige, warme Altstimme, die auch in tiefsten Lagen ihre reiche Klangfülle entfaltet, vermag immer wieder zu begeistern.

Barbara Erni lebt heute in der Nähe von Biel. Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie an Schulen Gesang und gibt Privatunterricht.

www.barbara-erni.ch

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Als Kantor der Evang.-ref. Kirchgemeinde Tablat St. Gallen leitet Lukas Bolt drei verschiedene Chöre (ensemble calmando, coro veloce & vokalensemble con passione) und das Streichorchester «archi lusingandi», welches mindestens einmal im Jahr auch in sinfonischer Besetzung als «archi lusingandi sinfonici» auftritt. Er ist für die gesamte musikalische Koordination der Kirchgemeinde zuständig. Dazu gehören viele Zusatzangebote wie Singwochen, Offene Singen, Offene Kantatenwochenenden, Projekte und Konzerte.

 

Auch der St. Galler Chor stimmmix (seit 2004) und der Chorkreis St. Gallen (seit 2017) stehen unter seiner Leitung. Dazu kommen vermehrt eigene ausgesuchte Konzerte mit grossen Projektchören und professionellen Orchestern.

Der Ausbildung als Primarlehrer folgten Musikstudien im Hauptfach Klavier bei Wolfgang Sieber und Erna Ronca, Komposition bei Thomas Mattenberger. Im Jahr 2016 schloss er den Studiengang «Master of Arts in Music Performance mit Vertiefung Kirchenmusik (Chorleitung geistlich)» bei Markus Utz und Beat Schäfer ab.

Lukas Bolt engagiert sich sehr stark im Verbandswesen. Als Präsident der Musikkommission der Schweizerischen Chorvereinigung (SCV) ist er ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung der SCV. Dem Appenzellischen Chorverband (ACHV) stellt er sich als Kantonaldirigent zur Verfügung. Sowohl für den Appenzeller- wie auch für den St. Galler Chorverband ist er als Kursleiter tätig. Weiter ist er Mitglied in der Musikkommission für das Schweizerische Gesangsfestival '22 in Gossau (SGF'22), wofür er im Namen der SCV ein Songbook herausgeben durfte. Gerne amtet er als Experte an Gesangsfesten in der ganzen Schweiz.

Von 2013 - 2019 war er Organisator der «Konzerte auf dem Hemberg». Übergangsmässig war er für den St. Galler Domchor zuständig und gestaltete in dieser Funktion in der Kathedrale mehrere Gottesdienste an Ponitifikalämtern. Von 2017 — 2020 leitete er den Toggenburger Jugendchor KlangArt.