B i o g r a f i e n

Simone Walther, geb. 1998, erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren bei Jacqueline Streller. Später wurde sie von Magdalena Wolters und Madalina Slav unterrichtet. Von 2010 bis 2013 nahm sie an der Begabtenförderung Musik Thurgau teil.

Von 2011 bis 2015 war sie Teil des Förderprogramms am Konservatorium Winterthur und nahm Klavierunterricht bei Prof. Hans‐Jürg Strub. Nebenbei erhielt sie Kompositionsunterricht ebenfalls am Konservatorium Winterthur. Von 2013 bis 2015 war sie ausserdem Teil der KuS‐Klasse Kreuzlingen.

2015 begann sie das Musikstudium of Performing Arts bei Yaron Rosenthal in Jerusalem und beendet den Bachelor im Sommer 2019. Nebenbei tritt sie weiterhin regelmässig in der Schweiz und im Ausland auf. Sie erhielt schon diverse Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben und betätigt sich auch als Korrepetitorin und in der Kammermusik.

Die Ostschweizer Koloratursopranistin, Alexa Vogel, schloss ihre Ausbildung (2011 – 2013) Master of Music an „The Royal Danish Academy of Music“ in Kopenhagen bei Prof. Kirsten Buhl-Møller mit der Bestnote ab. Davor studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Lina Maria Åkerlund und schloss das Studium Master of Arts in Music Pedagogy Voice erfolgreich ab (2006 – 2009 Bachelor, 2009 – 2011 Master).

Ihre pädagogische und sängerische Masterprüfung schloss Alexa Vogel mit dem Prädikat „mit Auszeichnung“ ab. Dafür wurde sie mit einem Preis der Werner und Berti Alter-Stiftung honoriert.

Lied-, Kammermusik- und Meisterkurse ergänzen ihre Ausbildung. Zurzeit wird sie von der Sopranistin Andrea Lang gecoacht und erhält wichtige Impulse von Dorothee Labusch.

Rege Opern- und Konzerttätigkeiten führen die Sängerin ins In- und Ausland. Ihre Leidenschaft ist die Bühne, verschiedene Rollen verkörperte sie erfolgreich. Ihr Debut gab die Sopranistin am Musiktheater Friedrichshafen als Frasquitain Georges Bizets Oper Carmen. Weiter verkörperte sie Rollen wie Bastienne, Papagena, Pamina,Le Rossignol, Le petit Vielliard, Chavaund Celia(Liebe und Eifersucht – E.T.A Hoffmann). 2017 sang sie erfolgreich die Königin der Nacht.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist der Ensemblegesang ein wichtiger Bestandteil ihres musikalischen Schaffens, sie singt u.a. im Vokalensemble der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen (Leitung Rudolf Lutz).

Sie ist Preisträgerin des Förderbeitrages an Kulturschaffende des Kantons Thurgau 2012.

Als Pädagogin arbeitet sie mit grossem Engagement an der Musikschule Arbon und an der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen.

Isabel Pfefferkorn, Mezzosporanistin, wurde 1991 in Vorarlberg/Österreich geboren. Bereits im Kindesalter erhielt sie Violin-, später Cello-, Klavier- und Gesangsunterricht. Bisherige Lehrerinnen waren Edeltraud Dünser, Dora Kutschi (Landeskonservatorium Vorarlberg) und Roswitha Müller (Konservatorium Zürich). 2011 begann Isabel ihr Studium bei Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie im Juni 2014 den Bachelor of Arts in Music und im Juni 2016 den Master of Arts in Music Performance (Konzert) mit Auszeichnung abschloss. Anschließend war Isabel Teilnehmerin der „School of Excellence“ bei Margreet Honig.   

Isabel ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe und war Studentin der Förderklasse für musikalische Hochbegabungen am Landeskonservatorium Feldkirch, Mitglied der Stiftung „Musik und Jugend“ in Liechtenstein und Stipendiatin der Stiftung „Pro Talentum“ sowie der Zürcher Stiftung „LYRA“ und der Stiftung des Bauunternehmen Schmid. Außerdem wurde ihr das Stipendium des Vorarlberger Wagner Verbandes zugesprochen. Im Juni 2016 erreichte Isabel als Jüngste das Finale des Internationalen Schumann-Wettbewerbs in Zwickau. 

Meisterkurse bei Thomas Hampson, Kurt Widmer, Noemi Nadelmann, Silvana Bazzoni-Bartoli, Natela Nicoli, Sascha Wienhausen, Monika Ballwein, Christa Ludwig, Flavio Ferri-Benedetti, Malin Hartelius, Wessela Zlateva, Angelika Kirchschlager und Margreet Honig ergänzen Isabels Ausbildung. Wichtige Impulse erhielt sie außerdem von Liedpianisten wie Daniel Fueter, Hans Adolfsen, Hans Udo Kreuels, Christoph Berner, Maris Skuja und Helmut Deutsch. 

In verschiedensten Formationen konzertiert die Sängerin im In- und Ausland Kompositionen aller Epochen. Ihr Repertoire reicht von Alter bis zu Zeitgenössischer Musik, während sie auch als Pop- und Jazzsängerin auftritt. Diverse CD-Einspielungen von Neuer Musik liegen vor. Im Juni 2017 hat sie mit Pierre Boulez´ zeitgenössischem Werk „Le marteau sans maître“ ihr Solo-Debut im Wiener Konzerthaus gegeben. 

Ein ganz besonderes Bedürfnis ist es ihr, sich im Liedgesang auszudrücken. Zuletzt war sie Gast bei internationalen Festivals wie Vaduz Classic, Arsonore, Kyburgiade, Grachtenfestival Amsterdam, Kultur.Sommer.Semmering, Festival Musique Cordiale in Frankreich sowie in der Klimt Villa Wien in der Konzertreihe „Rising Stars“, im Zunfthaus zur Waag Zürich im Rahmen des „Liederfrühlings“ der Freunde des Liedes Zürich, im ORF Dornbirn/AUT, an der Schubertiade in Schwarzenberg/AUT, mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein im SAL Schaan, sowie in der Villa Wesendonck oder der Tonhalle Zürich. Ihre Duopartnerinnen sind Valentina Modestova-Pfister und Hanna Bachmann. Diverse CD-Aufnahmen zeitgenössischer Kompositionen liegen vor. 

Der Tenor Tino Brütsch hat sich einen Namen gemacht als vielseitiger, ausdrucksstarker und leidenschaftlicher Lied- und Konzertsänger. Zentral an seinem Verständnis der Gesangskunst ist das Bemühen, die emotionale Tiefe des Textes und der Musik dem Publikum durch stimmliche Farbigkeit und sprachlichen Reichtum unmittelbar erfahrbar und die psychische Befindlichkeit des lyrischen Ichs möglichst direkt hör- und spürbar zu machen. 
Tino Brütsch studierte fünf Jahre Psychologie und Musikwissenschaft an der Universität Bern, widmete sich parallel dazu dem Gesang, und schloss 1999 seine Musikausbildung am Konservatorium Zürich mit dem Sologesangs-Lehrdiplom bei Kurt Huber und 2002 mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung in der Klasse von Christoph Prégardien ab.

Dank seiner wandlungsfähigen Stimme reicht sein Repertoire von Werken der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. In den letzten Jahren führte er unter anderem Oratorien von Monteverdi, Bach, Händel, Mozart, Mendelssohn, Dvorak, Frank Martin, Schostakovich. Britten, Pärt und zeitgenössischen Komponisten auf, konzertierte mit Orchesterliedern von Benjamin Britten und Max Reger und sang an den Festivals in Gent, Ravenna, Utrecht, Regensburg und den Zürcher Festspielen.  Er konzertierte mit verschiedenen Orchestern, wie dem staatl. philharm. Kammerorchester Novosibirsk, Orquestra Sinfónica Portuguesa, dem Zürcher Kammerorchester, Capriccio Basel, oder der südwestdeutschen Philharmonie .
Tino Brütsch erscheint solistisch und im Ensemble auf gut einem Dutzend CDs, unter anderem als Erwin in Schoecks Singspiel Erwin und Elmire mit dem Zürcher Kammerorchester unter H. Griffiths, der Ersteinspielung der Lieder von Oskar Ulmer, Werken von Michael Haydn mit den Zürcher Sängerknaben, Mörike-Liedern begleitet von Yvonne Troxler, Werken mit Gitarre von Frank Martin, Liedern vom Volksliedsammler F. Huber mit dem Gitarristen Ch. Jäggin und den Responsorien von T.L. de Victoria mit dem Ensemble Corund unter S. Smith. 

Der Bündner Bariton Chasper-Curò Manihat an der ZHDK und an der HKB (Schweizer Opernstudio) u.a. bei Jane Thorner-Mengedoth studiert (Konzert-, Lehrdiplom und Solistendiplom mit Auszeichnung).
Er war Preisträger der Friedel-Wald-Stiftung und der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und erhielt den Förderpreis der Bündner Regierung. 
Neben zahlreichen Liederabenden und Konzerten als Solist in Oratorien, sang er u.a. die Rolle des Agamemnon in Offenbachs «La Belle Hélène», den Marullo in G. Verdis „Rigoletto“ am Theater Biel/Solothurn und den Falstaff in der gleichnamigen Oper von A. Salieri. Er sang am Stadttheater Bern in der Uraufführung „Der Wunsch Indianer zu werden“ und trat sowohl in der Uraufführung der Oper „L’homme qui rit“ im Fabriktheater Zürich wie auch in der Uraufführung der zeitgenössischen Operette „Heile Welt“ am Theater Biel auf. Er sang und spielte den „Gion Baretta“ in „Ustrinkata“ von Arno Camenisch mit dem Ressort K, den „Signor Fagotto“ in der gleichnamigen Oper von J. Offenbach am Musiktheater Arosa und war in der szenischen Uraufführung von Bachkantaten von Peter Konvitschny am Theater Chur, sowie am Theater Sursee als schwedischer Baron in J. Offenbachs „La Vie Parisienne“ zu sehen und zu hören. Ausserdem war er erstmals im Rahmen der Zürcher Festpiele als „Faustroll Jarry“ in der DaDa Oper von Daniel Mouthon und Dieter Ulrich zu erleben. 
Seit 2016 leitet er den Schlosschor Greifensee und ist Gastdirigent des interkantonalen Mädelschor, hat das Ensemble Turicanto gegründet, leitet den Singing workshop an der internationalen Summerschool der ETH in Cortona und macht ein Nachdiplom in Orchesterleitung.

Der gebür­tige Neckertaler Lukas Bolt ist äusserst viel­seitig unterwegs. Zurzeit liegt sein Hauptfokus im Bereich Chorleitung.

Als Kantor in der Evang.-Ref. Kirch­gemeinde Tablat St.Gallen leitet er drei verschiedene Chöre und Ensem­bles auf unterschiedlichen Niveaus und ist für die gesamte musikalische Koordination der Kirchgemeinde zu­ständig. Dazu gehören viele Zusatz­angebote wie Singwochen, Offene Singen, Offene Kantatenwochenenden, Projekte und Konzerte. 

Auch der St.Galler Chor stimmmix (seit 2004), der Chorkreis St. Gallen (seit 2017) und der Jugendchor KlangArt (seit 2017) stehen unter seiner Leitung. Dazu kommen ver­mehrt eigene ausgesuchte Konzerte mit grossen Projektchören und pro­fessionellen Orchestern.

Der Ausbildung als Primarlehrer folgten Musikstudien im Hauptfach Klavier bei Wolfgang Sieber und Erna Ronca, Komposition bei Thomas Mattenberger. Im Jahr 2016 schloss er den Studiengang «Master of Arts in Music Performance mit Vertiefung Kirchenmusik (Chorleitung geistlich)» bei Markus Utz und Beat Schäfer mit dem Prädikat «sehr gut» ab. 

Lukas Bolt ist Mitglied der Musikkom­missionen der Schweizerischen Chorvereinigung (SCV), des Appenzeller Chorverbands (ACHV) und des Schweizerischen Gesangsfestivals 2022 in Gossau. Er ist als Kursleiter für Chorleiter und Sänger sowohl für den Appenzeller- wie auch für den St. Galler Chorverband tätig. Vermehrt amtet er auch als Experte und Jurymitglied an Gesangsfesten und Gesangswettbewerben.

Seit 2013 ist er Organisator der «Konzerte auf dem Hemberg». Übergangsmässig war er für den St.Galler Domchor zuständig und gestaltete in dieser Funktion in der Kathedrale mehrere Gottesdienste an Ponitifikalämtern.